Archäologische Untersuchung am Wasserkamp ist kein Freibrief für weitere Planungen – Verwaltung muss weitere Fragen beantworten

 

Bernd Lynack

 

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich für ein klares „Ja“ zur Durchführung der Archäo-logischen Untersuchung am Wasserkamp ausgesprochen. „Es bleibt aber dabei, dass diese Entscheidung keinen Automatismus nach sich zieht und eine Bebau-ung damit beschlossene Sache ist“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Detlef Hansen, der auch Vorsitzender des zuständigen Stadtentwicklungsaus-schusses (Steba) ist, klar. Die Fraktion werde sich – wie im Fachausschuss ange-kündigt – für ein transparentes, ergebnisoffenes Verfahren einsetzen.

 
 

Detlef Hansen

SPD-Fraktionschef Bernd Lynack unterstreicht, dass nach wie vor viele weitere offene Fragen zu klären seien, bevor eine Entscheidung getroffen werden kann. Lynack: „Erst wenn alle relevanten Fakten auf dem Tisch liegen und wir uns – wenn nötig auch kontrovers – mit allen Für und Wider auseinandersetzen können, werden wir eine Entscheidung treffen.“ Die Verwaltung sei jetzt gefordert, schnellstmöglich eine Klärung aller offenen Fragen herbeizuführen.

Neben dem Ergebnis der archäologischen Untersuchung legen die Sozialdemokraten Wert darauf, dass auch der von der Verwaltung angeführte Bedarf an zusätzlichem Wohnraum durch die Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzepts klar nachgewiesen wird. „Dazu gehört selbstverständlich auch, dass sich aus der Potentialliste möglicher Baugebiete die notwendige Einbeziehung des Wasserkamps ergibt und die Schutzbelange des angrenzenden FFH-Gebiets überzeugend gewürdigt werden“, unterstreicht Stadtentwicklungs-Experte, Hansen.

„Ich sehe in der archäologischen Sondierung einen ersten Schritt zur Klärung vieler offener Fragen in einem ebenso offenen Entscheidungsprozess“, fasst Bernd Lynack die Diskussion in seiner Fraktion zusammen. Immerhin bestehe auch die Möglichkeit, dass schon die Sondierung das ‚Aus‘ für die Bebauung bringt, weil es schlichtweg unrentabel wäre.

 
 

 


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